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Paul Klee, Blau Mantel, 1940, Öl und Wachsfarbe auf Papier auf Karton, 22,5 x 27,6 cm (Ausschnitt)

Vom Sprachimperialismus deutscher und österreichischer SozialwissenschaftlerInnen

Paul Klee, Eroberer (1930), Aquarell und Feder auf Baumwolle auf Karton, 40,5 x 34,2 cm, Kunstmuseum Bern Seit deutsche und österreichische Sozialwissenschaftler nicht mehr mit der Wehrmacht durch die Lande ziehen und ihre Konkurrenz einfach umbringen können, haben sie ihre Methoden verfeinern müssen. Seitdem ich nicht mehr existiere und meinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht… Read More

Zum Stand der (offiziellen) Antisemitismusforschung

Paul Klee, Der Teufel jongliert (1930), Öl- und Wasserfarbe auf Leinwand, 50 x 69 cm (Privatsammlung Paul Sacher) Zwei Dinge sind mir in den letzten Wochen noch einmal besonders deutlich vor Augen getreten: 1. Die allermeisten Antisemitismusforscher und sonstigen vermeintlichen -expertinnen definieren den Antisemitismus nicht anhand wissenschaftlich verifizierbarer (also auch widerlegbarer) Kriterien (von absurden Dingen… Read More

Zum Antisemitismus der Querdenker

Paul Klee, Die Gehängten (1913), Tinte auf Papier auf Pappe, 32,4 x 24,8 cm (MoMA) Vergesst die Verschwörungstheorien, dass Problem ist die Mordlust. Wenn ich mit Hannah Arendt etwas teile, dann gewiss ihr tiefes Misstrauen jenen Intellektuellen gegenüber, denen immer und zu allem möglichst gleich „etwas einfällt“. In den letzten Wochen haben sich in meinem… Read More

Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin stellt nach unten offene Bahnersskala vor

Paul Klee, “Zerbrochene Maske” (1934), Kohle und Aquarell auf Papier auf Karton, 16,7 × 20–20,3 cm (Zentrum Paul Klee, Bern) Schüler-Springorum: „Endlich können wir genau messen, wie unberechtigt einzelne Antisemitismusvorwürfe sind.“ Die Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, stellte am Dienstag eine am Institut entwickelte Innovation vor: Die… Read More

GG 5.3 Initiative erhält diesjährigen Julius-Streicher-Preis für Antisemitismusförderung

Wie das Preiskomitee Freitagabend bekannt gab, geht der Julius-Streicher-Preis für Antisemitismusförderung dieses Jahr an die neue GG 5.3 Initiative. In seiner Würdigung der Initiative verwies das Komitee auf einen historischen Präzedenzfall. Die Bedeutung des Antisemitismus im deutschen Kaiserreich sei allzu oft unterschätzt worden, weil den explizit antisemitischen politischen Organisationen nur ein bedingter Erfolg vergönnt war…. Read More

Grundlegende Missverständnisse im Kampf gegen den Antisemitismus I: Wann nehmen wir Menschen ernst, die an den Weihnachtsmann glauben?

Stellen sie sich bitte vor, sie sind in einer Unterhaltung mit einem Erwachsenen begriffen. Es besteht kein Anlass zu der Annahme, dass ihr Gegenüber an irgendeiner Lernbehinderung leidet oder ihr Leben bis vor Kurzem in völliger Isolation verbracht hat. Doch will sie von der Behauptung nicht ablassen, dass der Weihnachtsmann tatsächlich existiert. Vermutlich werden sie… Read More

Die „Clintonkluft“ als Verständnishilfe: Warum die allermeisten Auseinandersetzungen um den Antisemitismus ganz sinnlos sind

Team A und Team B Israelbezogener Antisemitismus Die Clintonkluft Wie erklärt es sich, dass Team B keine Alternative zur Antisemitismusdefinition der IHRA vorgelegt hat? Konsequenzen Team A und Team B Die folgende Taxonomie ist, wie alle anderen auch, nicht perfekt und deckt nicht wirklich alle denkbaren Fälle ab. Dennoch kann sie meines Erachtens zum besseren… Read More

Forschung oder Propaganda?

Pleiten, Pech & Pannen in der EVZ/Pears Institute-Studie „Antisemitismus und Immigration im heutigen Westeuropa“ Framing „Qualitätskontrolle“ Beliebiges Geltendmachen von Kriterien Das Kannibalisieren der eigenen Zuträger Rosinenpickerei bei den erfassten Jahren Antisemitismus und „Israelkritik“ Selektives Aneignen von Interpretationen Selbstwiderspruch Dieser Text ist Teil einer grundsätzlicheren Kritik an der Arbeit des Pears Institute for the Study of Antisemitism in… Read More

Ich war’s nicht, es war das Reservoir

Das Pears Institute for the Study of Antisemitism versucht es mit Satire: Zum Artikel „Labour and Antisemitism: A Crisis Misunderstood“ von Ben Gidley, Brendan McGeever und David Feldman Die Unterscheidung zwischen Antisemiten und Antisemitismus: Die Antisemitismusdefinition der IHRA Auswirkungen oder „Ergebnisse“: Struktureller Antisemitismus Die Kunst des Rosinenpickens Die Kollegen des Pears Institute for the Study… Read More

Das (selbst erfundene) Zitat der Woche

„Menschen aus Transsylvanien können nicht transphob sein, weil sie selbst trans sind.“ Nachdichtung des traditionellen Volksliedes „Palästinenser können nicht antisemitisch sein, weil sie selbst Semiten sind“, zuletzt wieder von Daniel Barenboim in der FAZ vorgetragen.

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